Ein Anfrageformular einbetten
Damit Anfragen von allein hereinkommen, stellst Du ein Formular auf Deine Website. Der Kunde füllt es aus, die Anfrage landet direkt in Deiner Anfrageliste — mit Route und Preis bereits gerechnet. Du legst das Formular hier an, passt es an Dein Erscheinungsbild an und bekommst am Ende einen Codeblock, der auf Deine Website kommt. Programmieren musst Du dafür nicht.
Die Anfrageformulare liegen in den Einstellungen im Abschnitt „Vertrieb“; am schnellsten dort bist Du über das Unternehmensmenü oben rechts. Solange Du keines angelegt hast, ist die Liste leer. Klicke auf „Formular erstellen“ — Du kannst später mehrere führen, etwa eines für Vereinsfahrten und eines für Firmenkunden.
Gib dem Formular einen Namen. Der „Slug“ darunter füllt sich von selbst — das ist die technische Kennung, Du musst sie nicht anfassen. Darunter wählst Du die Farben; die Vorschau zeigt sofort, wie Knöpfe und Fortschrittsanzeige beim Kunden aussehen werden.
Trage die Website ein, auf der das Formular stehen soll. Du kannst die ganze Adresse hineinkopieren — die App macht daraus die Domain. Diese Angabe ist Pflicht: Anfragen werden nur von den hier eingetragenen Domains angenommen. Das verhindert, dass jemand Deinen Codeblock auf einer fremden Seite einsetzt und Dir darüber Anfragen schickt.
Das Formular steht in der Liste, mit Slug, freigegebenen Domains und der Zahl der Anfragen, die darüber schon hereingekommen sind. Klicke den Namen an, um es zu öffnen.
Im Reiter „Einstellungen“ hinterlegst Du die Adresse Deiner Datenschutzerklärung. Sie erscheint im Formular neben der Zustimmung, die der Kunde setzen muss — ohne sie fragst Du personenbezogene Daten ohne Hinweis ab. Direkt darüber wählst Du die Anrede: gesiezt oder geduzt, mit Beispielsatz. Und unter „Einbettungsseiten-URL“ trägst Du die Seite ein, auf der das Formular am Ende steht — die App verlinkt sie in E-Mails an Deine Kunden.
Der Reiter „Einbetten“ enthält den fertigen Codeblock. „Code kopieren“ legt ihn in die Zwischenablage. Dieser Block gehört als Ganzes auf die Seite Deiner Website, auf der das Formular erscheinen soll — nichts daran muss geändert werden, und er darf nicht auseinandergerissen werden.
Bevor Du den Code weitergibst: „Testen“ öffnet das Formular so, wie der Kunde es sehen wird — mit Deinen Farben, Deinen Gruppenarten und Deinen Fahrzeugtypen. Schicke ruhig eine Probeanfrage ab; sie erscheint danach unter „Vertrieb“ → „Anfragen“ wie jede andere.
Wohin der Codeblock auf der Website gehört
Der kopierte Block ist HTML. Er kommt genau an die Stelle der Seite, an der das Formular stehen soll — meist eine eigene Seite namens „Anfrage“ oder „Bus anfragen“.
In den gängigen Baukästen heißt das Element, das solchen Code aufnimmt, unterschiedlich: In WordPress ist es der Block „Individuelles HTML“, in Wix und Jimdo ein Element namens „HTML“ oder „Code einbetten“, in TYPO3 ein Inhaltselement „Reiner HTML-Code“. Block einfügen, Code hineinsetzen, Seite speichern und veröffentlichen — das ist alles.
Betreut eine Agentur Deine Website, schicke ihr den Block unverändert und schreibe dazu, auf welcher Seite er stehen soll. Wichtig ist nur: er muss unverändert und am Stück eingesetzt werden. Er besteht aus mehreren Zeilen, die zusammengehören — wer nur einen Teil kopiert, bekommt ein leeres Feld auf der Seite.
Wenn auf der Seite nichts erscheint
Bleibt die Stelle leer, sind es fast immer diese drei Ursachen, in dieser Reihenfolge geprüft:
Erstens: Der Baukasten hat den Code als Text behandelt statt als HTML. Dann steht der Code sichtbar auf der Seite. Es wurde das falsche Element benutzt — es muss ein HTML- oder Code-Element sein, kein Textabsatz.
Zweitens: Es wurde nur ein Teil eingefügt. Der Block endet mit einer Zeile, die auf „index.js“ verweist; fehlt sie, lädt das Formular nicht.
Drittens: Die Domain steht nicht in der Freigabeliste. Das Formular erscheint dann zwar, nimmt aber keine Anfrage an. Prüfe die Adresse in der Adresszeile Deines Browsers und vergleiche sie mit dem, was unter „Erlaubte Domains“ steht — „www.“ gehört dazu, wenn Deine Seite es benutzt.
Was der Kunde ausfüllt und was Du davon hast
Das Formular fragt dasselbe ab, was Du am Telefon aufnehmen würdest: Kontakt, Datum, Personenzahl, Abhol- und Zielort. Der Unterschied ist, dass die Anfrage schon fertig gerechnet bei Dir ankommt — Route, Fahrzeit und Preis stehen bereits da, wenn Du sie das erste Mal öffnest.
Welche Gruppenarten und welche Fahrzeugtypen zur Auswahl stehen, legst Du im Reiter „Einstellungen“ fest. Wählst Du keine Fahrzeugtypen aus, zeigt das Formular alle. Das ist selten das, was Du willst: ein Kunde, der einen Kleinbus auswählt, den Du nur einmal hast, bindet Dir eine Anfrage an ein Fahrzeug, das meist schon verplant ist.
Mehrere Formulare
Du kannst mehrere Formulare führen und sie auf verschiedene Seiten stellen — etwa eines für Vereins- und Schulfahrten und eines für Firmenkunden, mit unterschiedlicher Anrede und unterschiedlicher Fahrzeugauswahl.
Jedes hat seinen eigenen Codeblock. Sie unterscheiden sich nur in der Kennung darin, sehen also fast gleich aus — kopiere den Block deshalb immer aus dem Formular, das Du gerade bearbeitest, und nicht aus einer alten E-Mail.