Eine Mehrtagesfahrt anfragen
Eine Klassenfahrt, ein Vereinsausflug übers Wochenende, eine Städtereise: Der Bus fährt hin, bleibt, und kommt Tage später zurück. Diese Anleitung zeigt, wie Du so eine Fahrt erfasst — mit den Ausflügen vor Ort und mit dem Schalter, der die Standtage anders abrechnet als Wartezeit.
Wähle „Mehrtagesfahrt“. Der Unterschied zur Tagesfahrt ist nicht nur das Datum: Zwischen Hin- und Rückfahrt ist Platz für Ausflüge vor Ort, und der Bus bleibt standardmäßig da, statt jeden Abend heimzufahren.
Zwischen Hin- und Rückfahrt sitzt „Fahrt vor Ort“. Damit trägst Du ein, was die Gruppe während des Aufenthalts unternimmt — den Ausflug am Mittwoch, die Fahrt zum Museum. Jede davon ist eine eigene Fahrt mit eigenem Tag, eigenen Orten und eigenen Stopps.
Der Ausflug nach Potsdam steht jetzt als eigene Fahrt zwischen Hin- und Rückfahrt. Die Orte musst Du hier nicht suchen: Unter jedem Feld stehen die Adressen, die diese Anfrage schon kennt — ein Klick übernimmt genau den Ort, den die anderen Fahrten verwenden.
Unten steht der Schalter, um den es bei einer Mehrtagesfahrt geht: „Bus bleibt vor Ort“. Er sagt, dass derselbe Bus die ganze Zeit dabei ist — er fährt nicht zwischendurch heim und kommt zum Abholen wieder. Bei einer Mehrtagesfahrt ist er deshalb schon gesetzt.
Die Anfrage steht — und zwar als ein Einsatz, nicht als drei einzelne Fahrten. Genau das bewirkt „Bus bleibt vor Ort“: Ein Bus fährt hin, bleibt, fährt den Ausflug und bringt die Gruppe zurück. Die Software plant und rechnet die drei Fahrten deshalb zusammen.
Der Preis gilt für die ganze Fahrt: Hinfahrt, Ausflug, Rückfahrt und die Tage dazwischen — eine Zeile je Fahrzeugtyp, nicht eine je Fahrt. Ein Klick auf die Zeile klappt auf, woraus er sich zusammensetzt.
Was „Bus bleibt vor Ort“ mit dem Preis macht
Ohne den Schalter wären die Tage zwischen Hin- und Rückfahrt Wartezeit — und Wartezeit wird pro Stunde berechnet. Über vier Tage ergibt das eine Zahl, die mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat.
Mit dem Schalter rechnet die App stattdessen mit dem Tagessatz, den Du am Fahrzeugtyp hinterlegt hast („Preis Bus vor Ort pro Tag“). Ist dort nichts hinterlegt, bleibt es bei der Wartezeit — der Schalter allein genügt nicht, der Tagessatz muss am Fahrzeugtyp stehen.
Der Bus fährt zwischendurch doch heim
Manchmal lohnt sich das Stehen nicht: Bei einer Woche Aufenthalt ohne Ausflüge ist die Leerfahrt nach Hause und zurück billiger als sieben Standtage — und der Bus verdient in der Zwischenzeit woanders.
Dann nimm den Schalter heraus. Hin- und Rückfahrt werden damit zwei unabhängige Fahrten, die getrennt geplant und getrennt bepreist werden. Welche Variante günstiger ist, siehst Du, indem Du beide rechnen lässt.
Ausflüge später ergänzen
Was beim Anlegen noch nicht feststand, trägst Du an der Anfrage nach: „Fahrt hinzufügen“ legt eine weitere Fahrt an, mit denselben Feldern wie hier.
Achte dabei auf „Bus bleibt vor Ort“ an der Fahrt davor — nur damit hängt die neue Fahrt am selben Einsatz. Ohne den Haken steht sie daneben und wird als eigener Bus geplant.