Einen Shuttle anfragen

Ein Betriebsfest, ein Heimspiel, eine Hochzeit: Der Bus pendelt den ganzen Abend zwischen zwei Orten hin und her. Das als zwölf einzelne Fahrten einzutragen wäre Fleißarbeit — deshalb fragt die App nach den beiden Orten und einer Liste von Abfahrtszeiten und baut die Tour daraus.

  1. Bei „Shuttle“ ändert sich die Maske: Statt Hin- und Rückfahrt fragt sie nach zwei Orten und den Zeiten, zu denen gefahren wird. Oben legst Du die Verkehrsführung fest — pendelt der Bus immer in dieselbe Richtung und fährt leer zurück, oder wechselt er jedes Mal die Richtung?

  2. Die beiden Orte trägst Du einmal ein — nicht je Abfahrt. „Ort A“ ist der Startpunkt der ersten Fahrt, „Ort B“ das Ziel. Bei „A ↔ B (Wechsel)“ tauschen sie mit jeder weiteren Abfahrt die Rollen.

  3. Darunter sammelst Du die Abfahrtszeiten — eine Zeile je Abfahrt, so viele wie nötig. Die Zeiten gelten für den jeweiligen Startort. Läuft der Shuttle über Mitternacht hinaus, trägst Du die frühen Zeiten einfach weiter unten ein; die App erkennt den Tageswechsel selbst.

  4. Unter den Zeiten steht, ob ein einzelnes Fahrzeug den Takt schafft: Die App vergleicht die Fahrzeit einer Strecke mit dem Abstand zwischen den Abfahrten. Reicht es nicht, sagt sie, wie viele Fahrzeuge nötig wären — dann teilst Du die Abfahrten nach dem Speichern auf mehrere Touren auf.

  5. Aus den vier Abfahrten ist eine einzige Tour geworden — mit acht Stopps: je Abfahrt ein Einstieg und ein Ausstieg. Das ist gewollt: Ein Bus fährt den ganzen Abend, also ist es ein Einsatz und ein Preis, nicht vier. Ab hier bearbeitest Du die Stopps wie bei jeder anderen Fahrt.

Pendel oder Wechsel

„A → B (Pendel)“ heißt: Jede Abfahrt fährt in dieselbe Richtung, der Bus fährt leer zurück. Das ist der Fall beim Heimspiel — alle wollen zum Stadion, niemand zurück zum Bahnhof.

„A ↔ B (Wechsel)“ heißt: Der Bus nimmt auf dem Rückweg wieder Fahrgäste mit. Das ist der Fall beim Betriebsfest, wo den ganzen Abend Leute in beide Richtungen unterwegs sind. Die Wahl ändert nicht nur die Stopps, sondern auch den Preis: Leerfahrten werden anders berechnet als besetzte.

Wenn ein Bus nicht reicht

Der Hinweis unter den Zeiten rechnet mit einem Fahrzeug. Steht dort, dass zwei nötig wären, ist das kein Fehler und blockiert nichts — Du kannst die Anfrage trotzdem anlegen.

Aufteilen kannst Du danach: Dupliziere die Tour an der Anfrage und verteile die Abfahrten auf die beiden Touren, etwa die geraden auf die eine und die ungeraden auf die andere. Dann steht je Bus ein eigener Fahrplan, und die Kalkulation rechnet mit zwei Fahrzeugen.

Personen pro Abfahrt, nicht insgesamt

Die Personenzahl beim Shuttle meint, wie viele je Abfahrt mitfahren — nicht wie viele im Lauf des Abends insgesamt befördert werden.

Das ist die Zahl, die über die Fahrzeuggröße entscheidet: Bei 300 Gästen und sechs Abfahrten reicht ein Bus für 50 Personen. Trügest Du hier 300 ein, würde die App einen Bus suchen, den es nicht gibt.