Disposition
Fahrzeuge und Fahrer auf Aufträge legen — aus dem Auftrag heraus oder auf den beiden Brettern. Erst das Fahrzeug, dann der Fahrer, und am Ende der Blick der Leitstelle darauf, was noch fehlt.
- Ein Fahrzeug aus dem Auftrag disponierenVom Dienstplan aus wird gezogen; aus dem Auftrag heraus wird geprüft und zugewiesen. Der zweite Weg zeigt mehr: welcher Bus passt, welcher ist frei, und was dagegen spricht.
- Personal am AuftragUnter der Disposition steht, wer fährt. Nicht als Zuweisung — die gehört auf die Bretter —, sondern als Auskunft: wer ist eingeteilt, in welcher Rolle, und wie ist er erreichbar.
- Fahrzeug auf eine mehrtägige Tour disponierenSo weist Du einer mehrtägigen Tour ein Fahrzeug zu. Als Beispiel dient eine zweitägige Klassenfahrt von Hamburg nach München und zurück.
- Mehrere Fahrzeuge auf eine Tour disponierenWenn eine Reisegruppe nicht in einen Bus passt, disponierst Du mehrere Fahrzeuge auf dieselbe Tour. Als Beispiel dient ein Vereinsausflug mit 90 Fahrgästen — mehr, als ein Reisebus fasst.
- Eine Tour an einen Subunternehmer vergebenNicht jede Fahrt fährt der eigene Bus. Eine vergebene Tour bleibt im Auftrag stehen — mit Preis, Zeiten und Fahrplan — wird aber nicht mehr disponiert, sondern beauftragt. Der Weg dorthin sind drei Schritte: vergeben, beauftragen, bestätigen lassen.
- Eine Notiz an den Subunternehmer freigebenEine Vorgangsnotiz ist intern — kein Subunternehmer sieht sie je. Steht darin aber etwas, das die Firma wissen muss, die tatsächlich fährt, übernimmst Du den Text mit einem Klick in die „Notizen zur Vergabe“: dorthin, wo der Subunternehmer ihn liest. Ist der Auftrag an mehrere Firmen vergeben, fragt die App, an welche.
- Der Partner-Faden: Notizen und DateienSobald ein Partner Dein Angebot angenommen hat, braucht ihr einen Ort für die Abstimmung danach: Treffpunkte, Teilnehmerlisten, Besonderheiten. Der Partner-Faden ist dieser Ort — Notizen und Dateien, die beide Betriebe sehen, direkt am Auftrag. Telefon und Mail-Pingpong braucht es dafür nicht mehr.
- Mitlesen: die Kundenkorrespondenz am PartnerauftragDer Endkunde schreibt „wir sind 44 statt 48“ — und der Betrieb, der tatsächlich fährt, erfährt es spät, am Telefon oder gar nicht. Das Mitlesen schließt diese Lücke: der Nachrichten-Tab eines angenommenen Partnerauftrags zeigt die Korrespondenz des Partners mit dem Endkunden — live, mit Ungelesen-Abzeichen, und ausdrücklich ohne Antwortmöglichkeit.
- Den Dienstplan lesenEine Zeile je Fahrzeug, waagerecht die Zeit, und in jeder Zeile die Dienste dieses Busses. Was ein Balken alles aussagt — wer fährt, wie lange der Bus gebunden ist, wo etwas fehlt — steht nicht dran, sondern wird gezeigt.
- Die Ansicht des Dienstplans einstellenDer Dienstplan zeigt dieselben Daten auf sehr verschiedene Weise: einen Tag oder einen Monat, gestapelt oder gedrängt, mit oder ohne Routendetails. Die Leiste oben ist kein Zierrat — sie entscheidet, ob eine Frage beantwortbar ist oder nicht.
- Die Liste der offenen TourenUnter dem Dienstplan steht, was noch auf keinem Bus liegt. Von dort wird disponiert: suchen, den Zeitraum eingrenzen, die passende Zeile finden und sie an die Stelle ziehen, an der sie fahren soll.
- Eine offene Tour auf einen Bus legenDer Dienstplan zeigt alle Fahrzeuge über die Zeit. Was noch keinem Bus zugeordnet ist, steht unten in der Liste der offenen Touren — von dort zieht man es an die Stelle, an der es fahren soll.
- Dienste per Klick und Kontextmenü bearbeitenAuf dem Dienstplan bedeutet die Maus drei verschiedene Dinge: einmal klicken zeigt, zweimal klicken öffnet, rechts klicken ändert. Wer nur das erste kennt, hält das Brett für eine Anzeige.
- Den Fahrerplan lesenDieselben Dienste wie auf dem Dienstplan, nur nach Personen sortiert. Eine Zeile je Fahrer, und darin alles, was dieser Fahrer an diesem Tag tut — Dienste, Abwesenheiten, Lücken.
- Fahrer über den Fahrerplan zuweisenUnter dem Fahrerplan steht, welche Dienste noch niemanden haben. Von dort wird besetzt — und weil die Zeile den ganzen Tag des Fahrers zeigt, sieht man beim Ablegen sofort, ob er überhaupt kann.
- Eine Abwesenheit erfassenUrlaub, Krankmeldung, Ruhezeit: wer nicht da ist, gehört in den Plan. Nicht als Notiz — sondern so, dass die Disposition ihn gar nicht erst einplant.
- Die Leitstelle: der Blick auf heuteDer Dienstplan zeigt, was geplant ist. Die Leitstelle zeigt, was heute passiert — welcher Bus wo unterwegs ist, wer eingestempelt ist, welche Fahrt noch kein Fahrzeug hat. Ein Bildschirm, den man morgens aufmacht und abends zumacht.
- Ein Planungstag von Anfang bis EndeBis hierher hat jede Anleitung einen Bildschirm erklärt. Diese geht den Weg einmal ganz: vom Auftrag über seine Abschnitte auf den Bus und von dort zum Fahrer. Nichts davon ist neu — neu ist die Reihenfolge.
- Dienst-Konflikte am Dispo-BrettIm Linienverkehr ist der Fahrplan führend: ändert sich ein Umlauf, zieht die App seine Dienste automatisch nach. Dabei kann eine Doppelbelegung entstehen, die vorher nicht da war — zwei Dienste desselben Busses, die sich plötzlich überlappen. Das Dispo-Brett markiert sie am Dienst, damit Du entscheiden kannst, statt es stillschweigend zu verbieten.