Linienverkehr
- Konzession und Vertrag einer Linie hinterlegenEine Linie trägt zwei Dinge: die konzessionsrechtliche Seite — Rechtsgrundlage und Konzessionsnummer — und die kaufmännische. Aus dem Entgelt je Nutzwagenkilometer und dem Fixum entsteht später der Betrag, den der Aufgabenträger schuldet. Es gibt kein zweites Rechenwerk daneben.
- Einen Fahrplan aus Excel importierenKommt der Fahrplan als Excel-Datei vom Auftraggeber — bei der DB heißt sie Wagenkarte —, muss ihn niemand abtippen. Betterbus liest Linie, Umläufe, Fahrten, Haltestellen und Betriebskalender in einem Durchgang ein.
- Eine eigene Haltestelle anlegenDie meisten Halte stehen schon im bundesweiten Haltestellenverzeichnis (zHV) und werden von dort übernommen. Was dort fehlt — eine neue Wendeschleife, ein Betriebshof, ein Halt aus einer Ausschreibung — legst Du als eigene Haltestelle an.
- Eine Route mit Halten und Fahrzeiten anlegenEin Fahrplan entsteht in vier Schritten: eine Route je Fahrtrichtung, darin ein Fahrtmuster mit der Haltefolge, an jedem Halt die Fahrzeit ab der ersten Haltestelle — und erst danach die Abfahrtszeiten unter „Fahrten". Die Zeiten an den Halten sind Fahrzeiten, keine Uhrzeiten; das ist die Stelle, an der es am häufigsten schiefgeht.
- Linienverkehr: Übersicht und GTFS-ExportDie Übersicht zeigt jede Linie mit ihrem Planungsfortschritt. Von hier aus lädst Du auch den GTFS-Fahrplan herunter — das Format, das Auskunftssysteme und Kartendienste lesen. Der Export sagt Dir vorher, was er nicht mitnehmen konnte.
- Fahrten und Umläufe verstehenEin Fahrtmuster beschreibt, welche Haltestellen in welcher Reihenfolge bedient werden. Eine Fahrt ist eine Abfahrt darauf. Ein Umlauf ist der Tag eines Fahrzeugs: Ausfahrt, Fahrten, Wendezeiten, Einfahrt.
- Rotationen: welches Fahrzeug welchen Umlauf fährtDie Rotationsansicht zeigt je Tagestyp, welches Fahrzeug welche Umläufe übernimmt — und wie viele Kilometer und Minuten dabei zusammenkommen. Diese Kilometer sind die Grundlage der Abrechnung.
- Einen neuen Fahrplan aktivierenBeim Fahrplanwechsel endet der bisherige Plan am Vortag, und seine Fahrzeug-Dienste ab dem Startdatum verschwinden vom Dispositionsplan. Bevor das passiert, sagt Betterbus, was es kostet — und nimmt den Dienstplan mit hinüber, soweit die Umlaufnummern übereinstimmen.
- Den Dienstplan eines Monats bauenWer fährt welchen Dienst an welchem Tag. Dienste als Zeilen, der Monat als Spalten — die Form, die ein Betrieb ohnehin liest. Was offen bleibt, steht oben als Zahl, denn das ist es, wonach ein Disponent zuerst schaut.
- Einen Ausfall im Dispositionsplan erfassenLinien-Dienste und Charterfahrten stehen auf einem Brett, auf denselben Fahrzeugzeilen. Ist ein Tag nicht gefahren worden, wird er unter „Planung“ markiert — die Leitstelle selbst ist eine reine Beobachtungsansicht. Danach zählt der Tag als geplant, aber nicht als gefahren.
- Einen Aushangfahrplan druckenDas Blatt für den Kasten an der Haltestelle. Es zeigt die Abfahrten an dieser Haltestelle — nicht die am Linienanfang — nach Richtung und Tagestyp sortiert.
- Die Woche eines Fahrers prüfenVier Regelwerke gleichzeitig: Lenkzeit und Ruhezeit nach EU 561 oder FPersV, dazu Arbeitszeit und Ruhepause nach ArbZG. Sie binden unabhängig voneinander — für einen Fahrer mit viel Standzeit läuft die Arbeitszeit lange vor der Lenkzeit aus.
- Die Betriebsleistung eines Monats lesenWas jede Linie fahren sollte und was sie gefahren ist — je Monat, mit Nutz- und Leerkilometern getrennt, den Ausfällen nach Grund und dem Entgelt. Das ist die Grundlage für den Leistungsnachweis an den Aufgabenträger.
- Einen Leistungsnachweis ausstellenDer Nachweis ist das Blatt, das das Haus verlässt. Beim Ausstellen werden seine Zahlen eingefroren: der Bildschirm folgt weiter dem Plan, das Dokument nicht. Ein Nachweis, der sich nachträglich selbst umschreibt, wäre keiner.