Die Auslastung der Fahrer lesen
Wer hat den Monat getragen? Die Tabelle stellt die erfasste Arbeitszeit aller Fahrer Woche für Woche nebeneinander. Sie bewertet nicht und verteilt nicht um — sie macht sichtbar, was ohnehin passiert ist, und überlässt das Urteil der Disposition.
Die Auslastung liegt im Bereich Personal, direkt unter „Fahrer“.
Eine Zeile je Fahrer, eine Spalte je Kalenderwoche, rechts die Monatssumme. Mit den Pfeilen blätterst Du durch die Monate, „Dieser Monat“ springt zurück.
Die Einfärbung zeigt, wie voll eine Woche war — gemessen an der 60-Stunden-Grenze des Arbeitszeitgesetzes, nicht an der vollsten Zelle auf dem Bildschirm. Deshalb sind zwei Monate miteinander vergleichbar. Die hervorgehobene Zelle liegt jenseits der Grenze und steht deshalb fett.
Ein Klick auf „Monat“ sortiert nach Gesamtlast — damit steht oben, wer den Monat getragen hat. Ein zweiter Klick dreht die Richtung um, „Fahrer“ sortiert wieder alphabetisch.
Warum eine Woche leer ist
Ein Strich bedeutet: in dieser Woche wurde für diesen Fahrer nichts erfasst. Das ist kein Fehler, sondern die helle Seite der Schieflage — eine ganze leere Zeile heißt, dieser Fahrer war den Monat über nicht eingeplant.
Die erste und die letzte Spalte teilen sich die Woche meist mit dem Nachbarmonat. Sie werden trotzdem als volle Woche gezeigt, weil die Arbeitszeitgrenzen wochenweise gelten: eine halbe Woche gegen eine ganze Wochengrenze gerechnet wäre keine unvollständige Zahl, sondern eine falsche.
Was die Zahl enthält — und was nicht
Gezeigt wird die erfasste Arbeitszeit, nicht die Lenkzeit. Arbeitszeit umfasst auch Rüsten, Warten und Standzeit; die Lenkzeit ist immer kleiner. Wer wissen will, welche Grenze bei einem einzelnen Fahrer zuerst greift, findet das unter Personal → Fahrer → Lenk- & Ruhezeiten.
Zwei Dienste, die sich zeitlich überschneiden, zählen einmal. Niemand arbeitet an zwei Orten gleichzeitig — eine Doppelbuchung ist ein Planungskonflikt und wird dort gemeldet, nicht hier zur doppelten Stundenzahl.
Warum die Färbung bei der Grenze aufhört
Bis zur 60-Stunden-Grenze wird die Farbe schrittweise kräftiger. Darüber hört die Steigerung auf und die Zelle bekommt stattdessen Gewicht: über der Grenze ist über der Grenze. Wie weit darüber, steht als Zahl in der Zelle.
Das ist bewusst keine Ampel. Eine Ampel fällt ein Urteil, und ob eine Woche zu viel war, entscheidet die Disposition mit Kenntnis des Betriebs — nicht die Software.
Was die Tabelle nicht tut
Sie kennt kein Soll, keine Punktzahl und keine Rangliste. Beim Öffnen ist sie alphabetisch sortiert und nicht nach Last, damit sie als Aufzeichnung gelesen wird und nicht als Bestenliste.
Sie verteilt auch nichts um. Wenn die Verteilung nicht passt, ist der nächste Schritt die Dienstplanung, nicht diese Seite.