Die Betriebsleistung eines Zeitraums lesen

Was jede Linie fahren sollte und was sie gefahren ist — für einen Monat oder einen frei gewählten Zeitraum, mit Nutz- und Leerkilometern getrennt, den Ausfällen nach Grund und dem Entgelt. Das ist die Grundlage für den Leistungsnachweis an den Aufgabenträger.

  1. Eine Zeile je Linie: geplante und gefahrene Dienste, Nutz- und Leerkilometer, der Vergleich mit dem Vormonat und das Entgelt. Leerkilometer stehen getrennt, weil der Verkehrsvertrag sie mitbezahlt.

  2. Ausfälle erscheinen nach Grund aufgeschlüsselt. Sie bleiben in „geplant“ stehen und fallen nur aus „gefahren“ heraus.

  3. Neben dem Monatsschalter liegt „Zeitraum“. Damit rechnet der Bericht über jede Spanne, die der Aufgabenträger wissen will — ein Schulhalbjahr, einen neuntägigen Ersatzverkehr, die Tage zwischen zwei Fahrplanwechseln. Verglichen wird dann mit der gleich langen Spanne davor, nicht mit dem Vormonat.

  4. Über „CSV“ gehen dieselben Zahlen als Tabelle heraus — mit Semikolon und Komma, damit Excel sie ohne Nacharbeit öffnet. Der Dateiname trägt den Zeitraum, damit auf dem Schreibtisch des Aufgabenträgers keine zwei Dateien gleich heißen.

Was passiert, wenn ein Fahrplanelement keine Entfernung hat

Nicht jedes Fahrplanelement hat eine hinterlegte Entfernung — ein Halt ohne Koordinaten etwa lässt sich nicht berechnen. Ohne Gegenmaßnahme würde ein solches Element mit 0 km in die Summe eingehen, und die Kilometerzahl der Linie wäre still zu niedrig, ohne dass das irgendwo zu sehen wäre.

Deshalb meldet der Bericht so einen Fall ausdrücklich: „Elemente haben keine Entfernung“, mit der Anzahl. Eine Zahl, die ihre Lücke benennt, ist besser als eine, die falsch aussieht wie eine richtige. Diese Anleitung zeigt das Banner nicht als Schritt, weil der aktuelle Rundgang-Mandant keinen Halt ohne Standort mehr hat — die Warnung bleibt die gleiche Mechanik, nur dass es hier gerade nichts zu melden gibt.

Was in der Datei steht

Die CSV hat drei Blöcke untereinander. Zuerst die Summe je Linie, wie sie auch auf dem Bildschirm steht. Dann jeder gefahrene Umlauf einzeln, mit Datum, Fahrzeug, Fahrer und Kilometern. Und zuletzt jeder Ausfall mit Grund, Uhrzeit und Kommentar. Damit lässt sich jede Zahl der ersten Zeile bis auf den einzelnen Tag zurückverfolgen — das ist der Unterschied zwischen einer Zahl, der man glauben muss, und einer, die man prüfen kann.

Warum das Entgelt bei einem Teilmonat kleiner ist

Ein fester Monatsbetrag aus dem Verkehrsvertrag wird auf die berührten Kalendermonate anteilig gerechnet. Neun Tage Ersatzverkehr tragen also neun Tage Fixum, nicht ein ganzes Monatsfixum. Wer einen vollen Monat wählt, sieht davon nichts — dort ist der Anteil der ganze Betrag.