Einen Ausfall im Dispositionsplan erfassen

Linien-Dienste und Charterfahrten stehen auf einem Brett, auf denselben Fahrzeugzeilen. Ist ein Tag nicht gefahren worden, wird er unter „Planung“ markiert — die Leitstelle selbst ist eine reine Beobachtungsansicht. Danach zählt der Tag als geplant, aber nicht als gefahren.

  1. Der Dispositionsplan zeigt jedes Fahrzeug als Zeile. Linien-Dienste tragen Linien- und Umlaufnummer, Charterfahrten stehen daneben auf denselben Zeilen.

  2. Ein Rechtsklick auf den Dienst öffnet das Kontextmenü. Dort liegt „Als Ausfall markieren“.

  3. Der Grund kommt aus einer festen Liste — Fahrzeugschaden, Personalausfall, Witterung, Verkehrslage, Sonstiges. Freitext ließe sich später nicht summieren, und genau dafür ist die Zahl da.

  4. Uhrzeit und Kommentar sind freiwillig und beide für später gedacht. Die Uhrzeit ist die des Ausfalls, nicht die der Eingabe — ein Ausfall, der am nächsten Morgen nachgetragen wird, gehört trotzdem auf den Tag, an dem der Umlauf fahren sollte. Der Kommentar trägt das, was keine Auswahlliste fassen kann, und steht später neben dem Ausfall im Leistungsnachweis.

  5. Der Dienst bleibt stehen, wo er war: er ist weiterhin das, was bestellt wurde, und die Fahrer haben die Schicht trotzdem gearbeitet. Er wird nur durchgestrichen dargestellt und zählt nicht mehr als gefahren.

Warum die Uhrzeit nichts abzieht

Die Uhrzeit wird festgehalten und im Leistungsnachweis ausgewiesen, sie kürzt aber die Kilometer nicht. Ein Umlauf zählt ganz oder gar nicht als ausgefallen. Das ist Absicht: „ab 14:30 ausgefallen“ sagt nichts darüber, welche Fahrten bis dahin wirklich gefahren wurden, und eine halbe Zahl im Nachweis wäre schlechter als eine ganze mit einer Bemerkung daneben. Wer tatsächlich nur einen Teil des Tages verloren hat, trägt das im Kommentar ein — der Aufgabenträger liest ihn im Export mit.