Eine eigene Haltestelle anlegen
Die meisten Halte stehen schon im bundesweiten Haltestellenverzeichnis (zHV) und werden von dort übernommen. Was dort fehlt — eine neue Wendeschleife, ein Betriebshof, ein Halt aus einer Ausschreibung — legst Du als eigene Haltestelle an.
Das Haltestellenverzeichnis unter „Linie → Haltestellen" führt alle Halte des Betriebs. Die Zeile darüber sagt, wie viele davon einen Standort haben und wie viele mit dem zHV verknüpft sind — beides zählt, weil ohne Standort keine Kilometer berechnet werden können.
Der Name genügt zum Anlegen — ein Halt aus einer Ausschreibung darf erfasst werden, bevor jemand die genaue Ecke kennt. Der Hinweis sagt aber, was das kostet: ohne Standort trägt dieser Halt null Kilometer zur Betriebsleistung bei.
Den Standort setzt Du über die Suche, per Klick in die Karte — oder Du tippst Koordinaten direkt in das Suchfeld, was bei einer Wendeschleife ohne Adresse oft der kürzeste Weg ist. Der Pin ist maßgeblich; die Adresse darunter ist nur der nächstgelegene Treffer dazu.
Die Haltestelle steht im Verzeichnis und lässt sich ab jetzt in jede Linie und jedes Fahrtmuster übernehmen. Der Filter „Privat" zeigt genau die Halte, die nicht aus dem zHV stammen.
zHV oder eigene Haltestelle — was wann
Das **zHV** ist das bundesweite Haltestellenverzeichnis; ein Halt von dort bringt eine amtliche Kennung (DHID) und Koordinaten mit und wird von Fahrgast-Apps wiedererkannt. Nimm ihn immer, wenn es ihn gibt. Eine **eigene Haltestelle** ist für alles, was dort (noch) nicht steht. Sie funktioniert im Fahrplan genauso, wird aber nur intern geführt.
Standort später nachtragen
Ein Halt ohne Standort bleibt in der Liste sichtbar und ist über den Filter „Ohne Standort" jederzeit auffindbar. Nachtragen lässt sich der Punkt über „Standorte festlegen" am Halt — dieselbe Karte wie beim Anlegen. Bis dahin zählt jede Fahrt über diesen Halt mit null Kilometern, und der Fahrplan weist das im Kasten „Bevor gefahren werden kann" aus.