Anzahlung und Schlussrechnung

Der typische Charterfall: ein Teil bei Buchung, der Rest nach der Fahrt. Die Schlussrechnung nennt die gesamte Leistung und zieht die Anzahlung wieder ab — netto und Umsatzsteuer getrennt.

  1. Wähle den Auftrag und stelle den Dokumenttyp unten links auf „Anzahlungsrechnung“.

  2. Gib die Höhe der Anzahlung ein — wahlweise als Prozentsatz vom Netto oder als fester Nettobetrag. „30 %“ heißt: 30 % des Nettoauftragswerts, die Umsatzsteuer kommt darauf.

  3. Die Anzahlungsrechnung zeigt eine einzige Position „Anzahlung“ — nicht die Einzelpositionen des Auftrags. Die kommen später auf die Schlussrechnung.

  4. Finalisieren vergibt die Rechnungsnummer. Erst ab jetzt zählt die Anzahlung — ein Entwurf wird später nicht abgezogen.

  5. Nach der Fahrt erstellst Du die Schlussrechnung. Der Auftrag steht jetzt auf „Teilweise abgerechnet“ und bleibt in der Liste — sonst wäre er hier nicht mehr zu finden.

  6. Dokumenttyp auf „Schlussrechnung“ stellen.

  7. Die Schlussrechnung nennt die gesamte Leistung und zieht die Anzahlung wieder ab — einmal netto und einmal die darin enthaltene Umsatzsteuer. Unten steht, was noch zu zahlen ist.

Leistung netto                     4.800,00 €
zzgl. 19 % USt                       912,00 €
Gesamtbetrag                       5.712,00 €
abzgl. Anzahlung (netto)          − 1.440,00 €
abzgl. darin enthaltene MwSt.       − 273,60 €
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Zu zahlen                          3.998,40 €
So rechnet die Schlussrechnung bei 4.800,00 € netto und 30 % Anzahlung.

Mehrere Anzahlungen

Auf denselben Auftrag können mehrere Anzahlungen gestellt werden, etwa eine bei Buchung und eine kurz vor der Fahrt. Die Schlussrechnung zieht alle ab, jede mit ihrer eigenen Zeile und ihrer eigenen Rechnungsnummer.

Korrektur einer Schlussrechnung mit Anzahlung

Korrigiert wird immer die Schlussrechnung, nicht die Anzahlungsrechnung. Die Anzahlung bleibt gültig — sie war ja eine eigene, korrekte Rechnung.