Zahlungseingänge zuordnen
Die meisten Zahlungen ordnen sich beim Einlesen selbst zu. Übrig bleibt, was eine Entscheidung braucht: ein Vorschlag zum Bestätigen, ein Skontoabzug, eine Sammelüberweisung — und Geld, das gar keine Rechnung meint.
Die Warteschlange zeigt, was noch offen ist. Zu jedem Umsatz steht der vollständige Verwendungszweck — genau dort steht meistens, was der Abgleich nicht von allein finden konnte. Oben rechts siehst Du, wie viel Geld insgesamt noch nicht zugeordnet ist.
Steht keine Rechnungsnummer im Verwendungszweck, sucht Betterbus weiter — hier passt der Betrag auf den Cent zu genau einer offenen Rechnung. Der Grund steht als Satz dabei, damit Du ihn in einer Sekunde nachprüfen kannst, statt einer Prozentzahl vertrauen zu müssen.
Der Dialog ist mit dem Vorschlag vorbelegt: Rechnung, Betrag und Art stehen schon da, und unten steht 0,00 € nicht zugeordnet. Passt es, drückst Du nur noch auf „Zuordnen“.
Findet der Abgleich nichts, suchst Du die Rechnung selbst — nach Nummer oder nach Kundenname. Die Liste zeigt nur offene Rechnungen, jeweils mit dem Betrag, der darauf noch aussteht.
Hier sind 975,00 € angekommen, die Rechnung fordert 1.000,00 €. Weil die Lücke genau einem üblichen Skonto entspricht, bietet Betterbus an, die 25,00 € als zweiten Posten zu buchen. Trägst Du nur die Überweisung ein, bliebe die Rechnung um den Abzug offen — und wäre sogar mahnfähig.
Jetzt stehen zwei Posten da: die Zahlung über 975,00 € und der Skonto über 25,00 €. Zusammen schließen sie die Rechnung — als Geldeingang zählt aber nur die Zahlung, der Skonto läuft auf ein eigenes Konto.
Eine Sammelüberweisung begleicht mehrere Rechnungen auf einmal. Such die erste und klick sie an — Betterbus trägt so viel ein, wie noch nicht verteilt ist, höchstens aber den offenen Betrag dieser Rechnung. Unten siehst Du, was von der Zahlung noch übrig ist.
Mit der zweiten Rechnung steht „Nicht zugeordnet“ auf 0,00 € — die Zahlung geht auf. Bliebe ein Rest, wäre das auch in Ordnung: der Umsatz stünde danach als „Teilweise zugeordnet“ weiter in der Warteschlange, bis Du auch den Rest untergebracht hast.
Nicht jeder Geldeingang gehört zu einer Rechnung: Auszahlungen von Zahlungsdienstleistern, Erstattungen, Umbuchungen zwischen eigenen Konten. Über das Menü rechts markierst Du so eine Zeile als „Kein Rechnungsbezug“.
Nimm Dir die zehn Sekunden für den Grund. Die Zeile verschwindet aus der Warteschlange, aber nächsten Monat fragt jemand, wo die 292,42 € geblieben sind — und dann steht die Antwort daneben.
Damit ist die Warteschlange leer — das ist das Ziel des Durchgangs. Alles, was Geld war, steht jetzt auf einer Rechnung; alles andere ist mit einem Grund beiseitegelegt.
| Status | Bedeutung | Zu tun |
|---|---|---|
| Offen | nichts gefunden | Rechnung suchen und zuordnen |
| Vorschlag | etwas gefunden, nicht sicher genug zum Buchen | prüfen und bestätigen |
| Teilweise zugeordnet | ein Teil des Betrags ist verteilt | Rest zuordnen |
| Zugeordnet | vollständig verbucht | — |
| Kein Rechnungsbezug | bewusst beiseitegelegt | — |
Rechnung RE-2026-0104 1.000,00 €
überwiesen − 975,00 €
─────────
Lücke 25,00 € = 2,5 % Skonto
Zuordnung: Zahlung 975,00 € Geld, das ankam
Skonto 25,00 € kein Geldeingang, eigenes Konto
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Rechnung offen 0,00 € → BezahltEine Zuordnung wieder lösen
Im Menü rechts steht „Zuordnung aufheben“. Das löscht genau die Buchungen, die aus diesem Umsatz entstanden sind, und rechnet die betroffenen Rechnungen neu. Eine Zahlung, die jemand von Hand auf der Rechnung gebucht hat, bleibt dabei stehen — der Kontoauszug nimmt nur zurück, was er selbst gebucht hat. Dasselbe Menü hebt auch ein „Kein Rechnungsbezug“ wieder auf.
Zahlungen, deren Rechnung es noch nicht gab
Manchmal ist das Geld vor der Rechnung da — bei Anzahlungen ist das der Normalfall. Der Umsatz bleibt dann offen liegen. Sobald die Rechnung geschrieben ist, holst Du über „Erneut abgleichen“ im Menü einen neuen Vorschlag, ohne den Auszug noch einmal einlesen zu müssen.
Zahler, die nie eine Rechnungsnummer angeben
Manche Kundschaft überweist immer unter dem Namen einer Holding oder gibt nur die eigene Bestellnummer an. Wenn Du so eine Zahlung zuordnest, bleibt das Häkchen „künftig diesem Kunden vorschlagen“ gesetzt — beim nächsten Mal schlägt Betterbus die offenen Rechnungen genau dieser Kundschaft vor. Gebucht wird trotzdem erst, wenn Du bestätigst: ein Zahlername ist ein schwächerer Hinweis als eine zitierte Rechnungsnummer.