Personal am Auftrag

Unter der Disposition steht, wer fährt. Nicht als Zuweisung — die gehört auf die Bretter —, sondern als Auskunft: wer ist eingeteilt, in welcher Rolle, und wie ist er erreichbar.

  1. Die Personalkarte der Tour: je eingeteilter Person eine Zeile, mit ihrer Farbe, ihrem Namen und ihrer Rolle. Ist noch niemand eingeteilt, steht hier der Leerzustand statt einer leeren Fläche.

  2. Dieser Dienst läuft über zehn Stunden und ist deshalb doppelt besetzt. Die zweite Person trägt „Ablösung“ — sie fährt denselben Dienst, nicht einen eigenen.

  3. Hinter jeder Nummer steht ein Kopierknopf — für den Anruf, wenn unterwegs etwas dazwischenkommt. Es ist das einzige Bedienelement der Karte; alles andere hier ist Auskunft.

Warum hier nicht zugewiesen wird

Die Karte zeigt das Ergebnis, nicht den Weg dorthin. Ein Fahrer wird auf dem Dienstplan oder dem Fahrerplan eingeteilt — dort ist sichtbar, was er sonst noch an dem Tag tut, und genau diese Information fehlt hier.

Eine Zuweisung an dieser Stelle wäre eine Entscheidung ohne den Kontext, der sie richtig macht.

Ablösung ist eine Rolle, kein zweiter Dienst

Beide Personen hängen an **einem** Dienst. Auf dem Dienstplan ist das ein Balken mit zwei Namen, nicht zwei Balken.

Für die Arbeitszeit zählt die Ablösung trotzdem voll: mitfahren ist Arbeitszeit. Für die Lenkzeit nicht — gelenkt hat nur, wer am Steuer saß.

Tourleiter ist etwas anderes

Der Tourleiter ist die Person, die der Kunde anruft — oft, aber nicht immer, einer der Fahrer. Er steht auf den Kundenpapieren; die Fahrerrollen stehen im Dienst. Deshalb sind es zwei Felder und nicht eines.

Wenn die Dienstzeiten von den Stopps abweichen

Ändern sich die Zeiten der Tour, nachdem der Dienst angelegt wurde, weist die Software darauf hin und bietet an, die Dienstzeiten nachzuziehen. Sie tut es nicht von selbst.

Der Grund: am Dienst können bereits Fahrerabschnitte und gestempelte Zeiten hängen. Eine stille Verschiebung würde die mitverschieben — und das wäre eine Änderung an erfasster Arbeitszeit.