Ein Planungstag von Anfang bis Ende

Bis hierher hat jede Anleitung einen Bildschirm erklärt. Diese geht den Weg einmal ganz: vom Auftrag über seine Abschnitte auf den Bus und von dort zum Fahrer. Nichts davon ist neu — neu ist die Reihenfolge.

  1. Am Anfang steht der Auftrag: ein Tagesprogramm aus drei Abschnitten, die zu einer Tour verkettet sind. Ein Bus, ein Einsatz, zwei Wartezeiten dazwischen.

  2. Der Fahrplan des ersten Abschnitts hält fest, was tatsächlich gefahren wird — Betriebshof, Abholung, Zwischenhalt, Ziel. Aus diesen Zeiten entsteht gleich die Länge des Dienstes.

  3. Auf dem Dienstplan taucht jede Tour, die noch keinen Bus hat, unten in der Liste auf. Der Auftrag ist geschrieben — disponiert ist er damit nicht.

  4. Ziehen und ablegen macht aus der Tour einen Dienst auf diesem Bus. Der Balken ist breiter als die Fahrt: Rüstzeit, Leerfahrt und Wartezeit gehören dazu.

  5. Der Fahrerplan zeigt dieselben Dienste nach Personen. Was hier offen ist, ist nicht ein Bus ohne Tour, sondern ein Dienst ohne Fahrer.

  6. Ist beides besetzt — Fahrzeug und Fahrer —, ist der Tag geplant. Die Leitstelle meldet ab hier nur noch, was davon abweicht.

Die Reihenfolge ist keine Vorschrift

Fahrzeug vor Fahrer ist der übliche Weg, weil der Bus die knappere Ressource ist und der Fahrer ohne Fahrzeug keinen Dienst hat. Umgekehrt geht trotzdem: ein Platzhalter hält den Sitz frei, bevor klar ist, wer ihn füllt.

Was nicht geht, ist einen Fahrer auf eine Tour zu setzen, die auf keinem Bus liegt — den Dienst, dem er zugewiesen würde, gibt es dann nicht.

Wo dieselbe Änderung überall auftaucht

Eine Zeitänderung im Fahrplan wandert weiter: sie verschiebt den Dienst auf dem Dienstplan, verschiebt damit den Block auf dem Fahrerplan, und ändert die Lenkzeitrechnung des Fahrers.

Nur die Dienstzeiten zieht die Software nicht still nach — sie fragt. Am Dienst können gestempelte Zeiten hängen, und die verschiebt niemand nebenbei.