Eine Tour an einen Subunternehmer vergeben

Nicht jede Fahrt fährt der eigene Bus. Eine vergebene Tour bleibt im Auftrag stehen — mit Preis, Zeiten und Fahrplan — wird aber nicht mehr disponiert, sondern beauftragt. Der Weg dorthin sind drei Schritte: vergeben, beauftragen, bestätigen lassen.

  1. Die Rückfahrt fährt noch der eigene Bus. In ihrer Dispositionszeile steht neben „Verfügbarkeit prüfen“ der Weg nach draußen: „An Subunternehmer vergeben“.

  2. Drei Angaben: wer fährt, was er dafür berechnet, und was er wissen muss. Der Preis wird **netto** gespeichert — brutto rechnet die Software aus dem Steuersatz Deines Unternehmens.

  3. Noch bevor Du einen Partner wählst, stehen drei Zahlen zu dieser Tour: Strecke, Einsatzzeit und was der Kunde dafür zahlt. Mit denen lässt sich der Preis verhandeln, ohne in einen anderen Reiter zu wechseln.

  4. Sobald ein Preis steht, rechnet der Dialog sofort die Marge vor: Kundenpreis minus das, was der Subunternehmer bekommt. Grün, solange sie positiv ist — rot, sobald die Vergabe draufzahlt.

  5. Aus der Disposition wird die Vergabe: der Subunternehmer, sein Preis und die Marge — die Differenz zu dem, was der Kunde für diese Tour zahlt. Disponiert wird hier nichts mehr.

  6. Oben an den Reitern steht es ebenfalls: eine vergebene Tour trägt einen lila Lkw statt der Abzeichen für Bus und Fahrer. So sieht man am Auftrag, welche Fahrten außer Haus gehen, ohne sie zu öffnen.

  7. Vergeben heißt noch nicht gefragt. Erst „Auftrag per E-Mail senden“ stellt dem Subunternehmer die Fahrt zu — mit einem Link, über den er annimmt oder ablehnt. Bis dahin steht die Vergabe auf „Noch nicht versendet“.

  8. Hat der Subunternehmer angenommen, steht das Datum seiner Zusage an der Vergabe. Das ist der Punkt, ab dem die Fahrt als gesichert gilt — nicht der Moment des Vergebens.

SchrittWas er auslöst
An Subunternehmer vergebenOrdnet die Tour einem Partner zu und hält den Einkaufspreis fest. Sie ist danach nicht mehr disponierbar.
Auftrag per E-Mail sendenStellt dem Partner die Fahrt zu — erst hiermit ist gefragt.
Link kopierenDerselbe Zugang zum Weitergeben, ohne Mail.
Fahrer-Link kopierenEin zweiter Link, den der Partner seinem Fahrer gibt.
Vergabe bearbeitenPreis, Notizen oder Partner ändern.
Zurück zu EigenleistungNimmt die Tour zurück. Sie steht danach wieder in den offenen Touren.

Vergeben, beauftragen, bestätigen — drei verschiedene Dinge

Die Vergabe ist eine Notiz an Dich selbst: diese Tour fährt jemand anderes, zu diesem Preis. Der Partner weiß davon noch nichts.

Erst der Versand fragt ihn. Und erst seine Zusage macht die Fahrt sicher. Eine Vergabe ohne Versand ist der häufigste stille Fehler: im Auftrag sieht alles geregelt aus, und niemand hat den Partner gefragt. Deshalb steht „Noch nicht versendet“ ausdrücklich an der Vergabe.

Warum eine vergebene Tour nicht ziehbar ist

Auf dem Dienstplan trägt sie ein Lkw-Symbol statt des Greifers und lässt sich nicht auf einen eigenen Bus legen — sie wird ja fremd gefahren.

Wer sie doch selbst fahren will, wählt „Zurück zu Eigenleistung“; danach ist sie eine gewöhnliche offene Tour.

Zwei Links, zwei Empfänger

Der Bestätigungslink geht an die Disposition des Partners: dort nimmt er den Auftrag an oder lehnt ab. Der Fahrer-Link geht an den Fahrer und zeigt nur den Fahrplan.

Beide brauchen kein Benutzerkonto. Wer den Link hat, sieht die Tour — also gehören sie nicht in einen Verteiler.